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Retreats

Was ist Retreat?

Retreat bedeutet, sich vom Alltag zurück zu ziehen, um sich auf eine spirituelle Praxis zu richten. Da es uns in unserem hektischen Alltag oft an Ruhe und Klarheit mangelt, bietet ein Retreat wunderbare Bedingungen, um einen Ausgleich zu schaffen und wieder aufzutanken. So zieht es heute immer mehr Menschen in die Stille, an einen besonderen Ort der Besinnung, um sich in geschützter Umgebung nach innen zu wenden, Klarheit zu finden und neue Wege einzuschlagen.

 

Wieso ein Retreat ausführen?

Es gibt keine bessere Methode, die tägliche Routine zu unterbrechen, sich eine Pause zu gönnen, innezuhalten und tiefe Transformation zu erfahren, als ein Meditationsretreat auszuführen.

 

Kann ich als Anfänger an einem Retreat teilnehmen?

Grundsätzlich kann jeder ein Retreat ausführen. Am KMC Frankfurt bieten wir Retreats unterschiedlicher Länge an, mit und ohne Schweigen. Manche Retreats sind speziell für Einsteiger konzipiert. Bei jedem geleiteten Retreat wird am ersten Tag eine Einführung in das Retreat gegeben.


Muss ich Buddhist sein um an einem Ihrer Retreats teilzunehmen?

Nein, Sie müssen nicht Buddhist sein, um an unseren Retreats teilzunehmen. Unsere Meditationsretreats richten sich an alle, die Interesse an Meditation haben und den Ratschlägen Buddhas gegenüber offen sind.

 

Muss ich etwas besonderes mitbringen?

Wer sich Notizen machen möchte, kann gerne etwas zu schreiben mitbringen. Außerdem vielleicht warme Socken. Es ist möglich auf einem Kissen auf dem Boden oder auf einem Stuhl zu sitzen – beides ist vorhanden.

 

 

Unsere nächsten Retreats:

Vajrasattva Reinigungsretreat: Sa/So 9./10. Dezember 2017

Ein stiller, klarer Geist: Samstag, 30. Dezember 2017 (auch für Einsteiger sehr geeignet)

Schweigeretreat am Vogelsberg: 2. – 6. Januar 2018

Retreat am Internationalen Retreatzentrum Kailash in den Schweizer Bergen: 31. Mai – 9. Juni 2018

 

 

Geshe Kelsang Gyatso über Retreat:

“Es gibt drei Arten von Retreats: körperliche, verbale und geistige. Wir führen ein körperliches Retreat aus, wenn wir uns mit einer spirituellen Motivation von anderen Menschen, Aktivitäten und Lärm isoliern und keine unwesentliche und bedeutungslosen Handlungen mehr ausführen. Wir führen ein verbales Retreat aus, wenn wir uns mit einer spirituellen Motivation von bedeutungslosem Geschwätz zurückhalten und Zeiten der Stille einhalten. Wir führen ein geistiges Retreat aus, wenn wir Ablenkungen und starke Verblendungen wie Anhaftung, Wut und Eifersucht am Entstehen hindern, indem wir Achtsamkeit und Gewissenhaftigkeit beibehalten.

Wenn wir im körperlichen und verbalen Retreat sind, es aber unterlassen, das geistige Retreat einzuhalten, wird unser Retreat wenig Kraft haben. Solch ein Retreat kann sehr entspannend sein, aber wenn wir nicht verhindern, dass starke Verblendungen entstehen, wird unser Geist nicht einmal im Retreat friedlich sein. Das Einhalten des körperlichen und verbalen Retreats wird uns jedoch helfen, das geistige Retreat auszuführen. Aus diesem Grund lobt Shantideva im Leitfaden für die Lebensweise eines Bodhisattvas die ersten beiden Arten von Retreat.”

Auszug aus: Führer ins Dakiniland – Geshe Kelsang Gyatso